AUFBRUCH INS LEBEN - Seine Kraft ist in den Schwachen mächtig
nach 2. Korinther 12,9

2012, das Jahr der Ängste vor dem Ende, das Jahr der mulmigen Gefühle und der Sorge um die Zukunft? Wenn man die eine oder andere Überschrift in der Zeitung liest oder die Nachrichten zur Situation in Europa und der Welt wahrnimmt, dann kann einem doch wirklich anders werden. Wie geht es mit Europa und dem Euro weiter? Was ist mit dem vorhergesagten Ende der Welt? Ob es die ganz globalen Fragen sind oder die kleinen und großen Fragen unseres persönlichen Lebens, gibt es da eine Perspektive und Hoffnung für unser Leben

Mit dem ersten Teil unseres Jahresmottos 2012 Aufbruch ins Leben wollen wir unsere Hoffnung und Perspektive als Kirchengemeinde ausdrücken. Ja, wir wollen und werden nicht resignieren, nicht hoffnungslos werden und nicht verzweifeln. Nicht an den globalen Fragen der Welt, aber auch nicht an den persönlichen Widerständen unseres Lebens. Wir wollen als Gemeinde aufbrechen ins Leben, ins echte Leben. Kann man so etwas am Anfang eines Jahres mit Bestimmtheit sagen, ohne den Mund zu voll zu nehmen? Ich glaube schon, aber nur unter einer besonderen Vorraussetzung. Das ganze geht nur, wenn wir die wichtigste Komponente des Lebens mit einbeziehen. Und genau das drückt der zweite Teil unseres Mottos aus: Seine Kraft ist in den Schwachen mächtig.

Aus meiner Kraft werde ich echtes Leben nicht erreichen können. Mit meinen Möglichkeiten bleibe ich in meinen Widrigkeiten hängen. Aber wenn seine Kraft – die Kraft unseres lebendigen Gottes mein und dein Leben durchdringt, dann ist alles möglich. Nur dann!

Als Gemeinde wollen wir diese Hoffnung des echten Lebens, in die von Hoffnungslosigkeit geplagte Welt hineintragen. Willst du dich mit uns auf den Weg machen, damit seine Kraft auch bei dir echtes Leben bewirken kann?

von Pastor Joachim Jäger


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13.05.2012: Joachim Jäger - Vom Keller der Sorgen zur Dachterasse des Vertrauens