Entstanden ist die Idee aus der Erkenntnis, dass Kinder (und auch schon sehr kleine) eine Berührung mit Gott haben können und sogar haben sollen.
Neben den verschiedenen Arten, wie Gott den Kindern seine Liebe zeigen möchte, ist – wie bei den Erwachsenen – Musik (Lobpreis) eine ganz wesentliche. Natürlich muss diese Musik textlich wie musikalisch kindgerecht sein.

So wird seit Jahren in der Kinderkirche im ChristusZentrum Lobpreis mit den Kindern gemacht. Ein zweiter Gedanke war, dass es schön wäre, wenn die Kinder zusammen mit den Erwachsenen singen. Gerade in einer – Gott sei Dank – so kinderreichen Gemeinde wie dem ChristusZentrum Braunschweig war unsere Vision, dass der Lobpreis nicht unbedingt getrennt stattfinden muss. Im Gegenteil: es liegt ein starker Segen darin, wenn die Kinder sich schon früh mit hineingenommen fühlen in die „große und ganze“ Gemeinde und andererseits die Erwachsenen angesteckt werden durch die Natürlichkeit und Unverkrampftheit, mit der die Kinder singen, tanzen und (an-)beten.

Auf der Suche nach Liedern, die sowohl für Kinder wie auch Erwachsene ansprechend sind, haben wir schnell Gefallen gefunden an Thomas Klein, der seine Vision offiziell „Familienlobpreis“ nennt. Aber auch viele andere Stücke, z. B. von Mike Müllerbauer, sind geeignet, dass Gott dadurch seine Liebe und Wertschätzung zeigt und fließen lässt – in Kinderherzen und Erwachsenenherzen gleichermaßen. So haben wir als Familienteam begonnen, mit den Kindern einige Stücke in der Kinderkirche einzuüben. An vier Sonntagen haben wir jeweils ca. 30 Minuten mit den Kids gesungen und die Bewegungen einstudiert.

Wo anfänglich das Einstudieren im Mittelpunkt stand haben wir am Ende aber auch schon richtige Anbetungsmomente gehabt, in denen Kinder auch erzählt haben, was sie mit Gott erlebt haben. Im Juni 2011, nachdem auch Chris mit seiner Band die Lieder einstudiert hatte, war es dann soweit, dass der erste Familien-Lobpreis im ChristusZentrum stattfinden konnte. Gestartet mit den „neuen“ Liedern ging der Lobpreis ohne Pause in eine sehr gesegnete Anbetungszeit über.

Die Kinder wurden durch einen Segnungstunnel in ihre Kinderstunden verabschiedet. Als Familienteam haben wir sehr viel positives Feedback von Erwachsenen bekommen, die durch den gemeinsamen Lobpreis sehr berührt waren. Wichtig ist uns, dass der Schwerpunkt nicht auf einer „Aufführung“ liegt.
Daher blicken die Kinder auch nicht mit dem Gesicht zur Gemeinde. Es soll im Gegenteil eine echte Lobpreiszeit auch für die Kids sein, wo sie sich als Teil der ganzen Gemeinde verstehen. Der Familien-Lobpreis soll ein fester Bestandteil im ChristusZentrum werden (z. B. alle 4–6 Wochen) und wir freuen uns auf die Auswirkungen.von

Stefan und Carola Tekath
05.07.2011