Gemeindewochenende 2017 in Duderstadt

„ Alle eure Sorgen werfet auf Gott..“, so begann ein stimmungsvoller Canon, den unser Lobpreisleiter mit uns einstudierte. Unser zweijährig stattfindendes Gemeindewochenende bot am 2. Augustwochenende ein buntes Rahmenprogramm, eingebettet in eine gute Versorgung durch Küche und Beherbergung des Jugendgästehauses in Duderstadt. Trotz überwiegend kühlen Temperaturen, mit zeitweisen Niederschlägen war die Stimmung blendend.

Vom Freitagabend, der mit Kennlerngruppen begann über den Samstag, mit Workshops und Geschicklichkeitsparcours bis zum Sonntag, den Georg Taubmann mit seiner „ Geschichten-Predigt“ krönte, wurde viel gelacht, aber auch neue und alte Bande wurden geknüpft.

Am Samstag loderte das Lagerfeuer und wieder erklang reihum der Canon; „alle eure Sorgen werfet auf Gott, denn er sorgt für euch!“ Die Ranger waren mit zwei Zelten vertreten und übernachteten auf ihre Weise wie gewohnt auf Isomatten und in Schlafsäcken. Die Auswertung des Samstags-Parcours fand unter jubelnder Freude und tränenreichen Lachsalven zu den kreativen Namensschöpfungen der einzelnen Gruppen, die mit Liedern oder Gedichten vorgetragen worden sind, statt. Nein, der Gruppe „Stuhl-Gang“ (Gang durch die Manege mit Stuhl über den Kopf) war nicht die Kreativität ausgegangen. Sie hatten einfach nur festgestellt, bis zu welchem Ort Gott nahe ist. Besonders entzückend waren „die wilden Hühner und der Hahn im Korb“, unsere Youngster mit einem Mann in der Gruppe. „Welche Identität hast Du in Gott, vielleicht durch deinen Namen oder deine Geschichte?“, war die Andacht zum bunten Abend. Damit hatten wohl nicht alle Kreativschöpfenden gerechnet, als sie ihren Gruppen die Namen gaben. Bleiben werden auch die kreativen Kunstwerke von „Burkis Laternen“, nach seinem Slogan „Sägen bringt Segen“, den Kunstwerken der Malkünstler und die neu erlernten Schritte des Wiener Walzers vom Tanzworkshop.

„Suche Gott täglich als Kraftquelle für die dürren Zeiten“, war der rote Faden der Sonntagspredigt. 

Und wenn uns nun doch der Alltag wieder eingefangen hat, so bleiben doch die Begegnungen, Gespräche und das fröhliche Lachen in lebendiger Erinnerung. „Alle eure Sorgen werfet auf ihn“, bleibt dem Gehör als Ohrwurm erhalten, „denn er sorgt für uns“, und daran wollen wir fest halten täglich, ob mit oder ohne Hahn im Korb!

P.S.: Wie konnte der Autorin die Bedeutung ihres Namens so lange unbekannt bleiben? Nicht nur die Freizeit war ein Abenteuer (danke Rolf für deine spontane Ansprache, „es wäre mal Zeit für mich, mit zu kommen“ ), sondern auch das Kennenlernen seiner selbst mithilfe des eigenen Namens (was für eine Verantwortung, huups?!)  


von Britta Wieland-Ritter
29.08.2017